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Wir unterscheiden vier Phasen. Sie beschreiben dynamische
Vorgänge und gehen gleitend ineinander über.
Die erste ist die Einleitungs- oder Induktionsphase. Hier wird
ein tiefer Entspannungszustand erzeugt und weiter vertieft,
indem die Aufmerksamkeit des Patienten von der Außen- auf
die Innenwahrnehmung gelenkt wird - also auf Sehen,
Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Bei der Anwendung
der Rapid Induction nach Victor Rausch D.D.S.® nimmt dieser
Prozess höchstens eine Minute in Anspruch. Veraltete Hypnoseformen
benötigen hierfür bis zu 15 Minuten und mehr.
Hierauf folgt die Phase der mentalen Entspannung. Der
Patient sucht sich in seiner Gefühlswelt einen Ort oder Raum
des absoluten Wohlbefindens und der Sicherheit aus. Ihn
gestaltet er so wie er ihn liebt. Wenn Sie so wollen, schafft er
sich eine ?Topographie des Glücks".
Jetzt folgt erst die eigentliche Therapiephase. Hier können
die hypnotische Anästhesie eingeleitet, zum Beispiel eine
Neurodermitis bearbeitet oder psychotherapeutische Interventionen
durchgeführt werden. Je nach Notwendigkeit erstreckt
sich diese Phase von nur wenigen Minuten bis zu fünf
Stunden - etwa bei zahnärztlichen Eingriffen.
In der vierten Phase wird der Patient wieder ins ?Hier und
Jetzt" zurückgeführt. Üblicherweise dauert das nur wenige
Augenblicke. Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass ein
Patient sich in seinem Hypnosezustand so wohl fühlt, dass er
ihn nur zögerlich verlässt. Dann benötigt er einige Minuten,
um sich neu zu orientieren.
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